Use Case Druckmaschinen

Die Druckereibranche ist heute geprägt von großen, global operierenden Druckereibetrieben, die Aufträge jeglicher Größe schnell und effizient bearbeiten. Damit steigen die Anforderungen an den zuverlässigen Betrieb von Druckmaschinen. Die Heidelberger Druckmaschinen AG möchte mithilfe von SAKE ihre Dienstleistungen im präventiven Service optimieren.

Zentrale Anforderungen sind dabei unter anderem:

  • Entwicklung eines automatisiert generierten Algorithmus, der über einen Fehlertrigger (z. B. Fehlerzeitpunkt) aus Logfile-Daten einer Druckmaschine die ursächlichen Zusammenhänge beschreibt
  • Aufbau einer Wissensbasis zur Unterstützung von Servicetechnikern, die Meldungen automatisch verarbeitet, strukturiert und anonymisiert

 

 

Use Case 1: Fehleranalyse Druckmaschinen

Die Umsetzung des Use Case 1 soll in 2 Schritten erfolgen:

1.1
Es sollen alle, zum Fehlerzeitpunkt relevanten und in Relation zum Fehlerzeitpunkt stehende historischen Informationen (Historie 1 Tag bis 6 Monate) in den Logdaten ermittelt werden. Ergebnis soll eine Liste mit konkreten MessageID‘s sein, die mit hoher Wahrscheinlichkeit > 95% im Zusammenhang mit der aufgetretenen Störung stehen. Die Ergebnisdaten werden durch Fachexperten im technischen Service bei der HDM AG verifiziert.

1.2
Es soll aus den in 1.1 gewonnen Informationen, automatisiert ein Algorithmus (EPN) erzeugt werden, welcher in der Lage ist, den Fehler aufgrund der gewonnen Zusammenhänge parallel zum realen Fehler zu simulieren. Es sollen Möglichkeiten zur Selbst-Optimierung über Regelschleifen implementiert werden.

Use Case 2: Analyse von Druckmaschinen zur Prävention

Aus den in 1.2 ermittelten Zusammenhängen soll wiederum in USE CASE 2 ein Algorithmus (EPN) generiert werden, welcher die Zusammenhänge aus Use Case 1 nutzt, um die Wahrscheinlichkeit für ein Auftreten eines zukünftigen Fehlers (Prävention) zu ermitteln.

Ergebnis des Use Case 2:
Ein Algorithmus für die Remote Monitoring Plattform zur zeitlichen Vorhersage des aus Use Case 2 sehr wahrscheinlich eintretenden Fehlers (Welcher Fehler zu welchem Zeitpunkt mit welcher Konsequenz?). Ziel ist die Ermittlung des zeitlichen Rahmens für die Einsatzplanung zur präventiven Fehlerbehebungsaktion.